Die Sütterlinschrift kommt fast nur in Handschriften vor
und ist daher selten präzise geschrieben.
Auch wenn man schon Übung hat, muss man sich zunächst in
die Handschrift "einlesen", bis der Text verständlich wird.
Im heutigen Alltag benutzt man nur noch Reste dieser
Schrift, nämlich das "ß", und außerdem oft das "r" und das "z" .
Zu den Umlauten : ä, ö, ü tragen zwei Punkte. Im
Mittelalter war es ein winziges "e" , bzw. zwei winzige Striche (siehe das
Sütterlin "e") , daraus sind dann die zwei Punkte entstanden.
Deswegen kann man auch ersatzweise ae, oe, ue anstelle
von ä, ö, ü. schreiben, z.B. Mueller ist gleichbedeutend mit Müller.
Das "ß" kann ersatzweise auch als "ss" geschrieben werden